Von einer Erkenntnis zur Nächsten

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Ich hatte in den letzten Monaten wahnsinnig viele Erkenntnisse.
Ich bin generell ein sehr nachdenklicher, reflektierender Mensch. Aber so viele Erkenntnisse hatte ich echt noch nie.
Selbstverständlich denke ich dann darüber nach, wieso die jetzt auf einmal alle kommen. Denn so bin ich. Immer am Nachdenken 🙂
Angefangen hat alles damit, dass ich als Jahreskalender den Klarheit Kalender nutze. In diesem Kalender schreibt man jede Woche seine Ziele und Aufgaben auf und hält dann fest, was gut lief und was man so für Erkenntnisse hatte.
Seitdem ich also damit angefangen habe eine Erkenntnis schriftlich festzuhalten, folgten darauf immer weitere Erkenntnisse. Aber nicht nur einfach so. Nach einer Erkenntnis kam oft direkt eine Herausforderung. Es ist, als ob mir das Universum nach jeder neuen Erkenntnis eine neue Aufgabe geschickt hat, in der ich entweder meine gerade erlangte Erkenntnis angewandt habe oder vor einer neuen Herausforderung stand. Und so sprudelte es nur so an Erkenntnissen. Erkenntnisse die gut taten, die weh taten, die mich verwirrt haben und auch welche, die mir eine Entscheidung abverlangt habe.
Zum Beispiel hatte ich die Erkenntnis, dass es Energie Vampire in meinem Leben gibt, die es immer wieder schaffen mich zu triggern.

Meine Entscheidung daraufhin: Ich möchte mich von diesen Menschen nicht mehr triggern lassen.

Umsetzung: schwierig!
Jedes Mal lerne ich was Neues. Mal frage ich mich, warum? Warum triggert mich das gerade so sehr?

Ich merke immer mehr, dass ich ein Leben in Authentizität möchte. Ich möchte authentisch sein und ich möchte mich in einem Umfeld aufhalten, das authentisch ist.
Was mich triggert ist im Prinzip alles, was für mich nicht authentisch ist.
Das realisiere ich jetzt gerade in dem Moment, wo ich es niederschreibe.

Seitdem ich für mich definiert habe, dass ich ein Leben in Fülle leben möchte und Fülle für mich unter anderem auch Authentizität bedeutet, seitdem reagiere ich allergisch auf alles, was mir nicht authentisch vorkommt.
Ich habe lange überlegt, was mich genau triggert und habe es nicht genau gewusst. Habe versucht Erklärungen zu finden.
Und jetzt kommt wieder die neue Erkenntnis: es ist das fehlen von Authentizität, das mich triggert.

Und leider bin ich da im beruflichen Umfeld oft von betroffen. Manchmal geht es nur um die äußere Darstellung. Ich nenne es bla.
Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung, dass ich das nicht immer so unterstütze oft anecke. Aber es fühlt sich innerlich so falsch an.
Wie schaffe ich es also nun mich nicht mehr triggern zu lassen?
Ich sollte versuchen bei mir, in meiner inneren Ruhe zu bleiben. Wenn ich mich triggern lasse, dann setzt direkt ein Gedankenkarussell ein.
Die Schritte die darauf folgen sind: Ich fange an mich zu verteidigen und mich zu rechtfertigen. Und das dann oft sehr leidenschaftlich. Am Ende raubt es mir nur Energie. Denn die Gedanken beschäftigen mich.
Was könnte ich stattdessen machen?
Mir hat letzten ein Freund gesagt, dass ich nicht jede Schlacht gewinnen muss, um den Krieg zu gewinnen. Sprich, es ist ok sich auch mal zurückzuziehen. Das heißt nicht, dass ich zum Ja-Sager mutieren möchte. Aber dass ich lernen muss, welche Kämpfe es wert sind und vor allem auch, wie oft ich mich darauf einlasse das zu diskutieren. Zurückziehen heißt in dem Fall, ich werde meinen Standpunkt kundtun und bitten den zu akzeptieren. Aber ich muss lernen, den nicht bis auf mein letztes Hemd zu verteidigen und darauf zu vertrauen, dass alles gut wird. Das ist ein wahnsinniger Prozess für mich. Und ich lerne jedes Mal so viel dazu. Auch jetzt, einfach nur durch das Schreiben.
Ich vertraue auf meine innere Stärke, meine Authentizität.

Veröffentlicht von Denise

Mermaid by heart. Gypsy Soul. Magic Seeker.

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