Vata – Der Luftikus

Vatas sind die Luftikusse unter den Doshas. Geprägt von den Elementen Luft und Äther, sind sie oft mit dem Kopf in den Wolken – Träumer, Künstler, Visionäre.

Äußerlich erkennt man den Vata Typ an einer sehr großen und sehr kleinen Statur, meistens sehr schlank und schmal. Alles an Vatas ist entweder groß oder klein und schmal: lange, feingliedrige Hände und Füße, schmale Lippen (die passend zu den Elementen eher spröde und trocken sind – wie auch die Haare), dünnes, oft krausiges Haar, hervorstehende, knackende Gelenke, kleine Augen. Im Gegensatz zu den beiden anderen Doshas, ist beim Vata Typen alles eher unregelmäßig: sowohl die Zähne, aber vor allem auch ihr Hunger- und Durstgefühl und leider auch ihre Verdauung. Vata ist das Prinzip der Bewegung und das kann schnell aus dem Gleichgewicht fallen. Menschen mit viel Vata merken das dann schnell an ihrer Verdauung, die dann oft zu Verstopfung oder einem Blähbauch neigt. Aber auch Durchfall kann ein Resultat sein. Gerade auf Reisen und im Stress ist beim Vata auch hier alles unregelmäßig und durcheinander (gerade deswegen sind für Vatas Routinen so wichtig und hilfreich).

Passend zum Element Luft sind Haut und Haare der Vatas oft rau und trocken und sie brauchen viel Öl, um dies auszugleichen. Geprägt von so viel Luft und Kälte, ist dem Vata oft kalt und er friert sehr schnell. Deswegen fühlt er sich auch wohler in der Wärme, z.B. im Sommer oder in warmen Regionen.

Die Umtriebigkeit der Luft und das all Umfassende des Äther spiegelt sich im Geist des Vata wider: Vatas sind ruhelose Menschen, die von einem Hobby/Projekt zum nächsten rasen (und dazu neigen diese dann nicht wirklich zu beenden), sehr begeisterungsfähig sind, schnell lernen und gut kommunizieren können. So gut auch ihr Kurzzeitgedächtnis ist, so schlecht ist doch ihr Langzeitgedächtnis.

Vata Menschen sind die Kreativen unter den Doshas. Sie kreieren gerne, das kann sich durch Musik, Kunst, Schreiben usw. ausdrücken. Vatas tanzen gerne auf mehreren Hochzeiten, doch müssen dabei sehr auf sich aufpassen. Denn ihr Energielevel und ihre Immunkraft ist dabei nicht so groß wie sie denken. Deswegen ist es für den Vata wichtig sich regelmäßige Pausen zu gönnen.

Der Vata Mensch ist zwar gerne unterwegs, probiert gerne Neues aus und lebt schnell, aber er braucht genauso Zeit für sich und ist eher ein Einzelgänger.

Vata als Prinzip der Bewegung ist das Dosha, welches am schnellsten aus dem Gleichgewicht geraten kann. Im Ungleichgewicht springt die stetige und schnelle Begeisterungsfähigkeit des Vata schnell in innere Unruhe um, die oft auch zu Schlafstörungen führt. Angst und Schuldgefühle sind dann bekannte Emotionen für einen Vata. Vatas sind eher konfliktscheue Menschen, die sich eher zurückziehen als einen Streit anzuzetteln. Die Ausdrucksweise „Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt“ dürfte dem Vata bekannt sein, denn seine Gefühlslage ist eher instabil.

Für Vatas ist es wichtig Routinen in den schnellen Alltag einzubauen und sich mind. 8h Schlaf zu gönnen. Regelmäßige Mahlzeiten – vor allem warme Speisen – helfen sehr die Verdauung und den Stoffwechsel zu regulieren. Um den eher unruhigen Geist zu beruhigen, sind besonders Yoga und Tai Chi ratsam. Vatas sind kreativen Menschen und benötigen diese kreative Entfaltung um im Einklang mit sich zu sein. Deswegen sollten sie immer darauf achten, kreative Beschäftigungen einzuplanen.

Veröffentlicht von Denise

Mermaid by heart. Gypsy Soul. Magic Seeker.

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